Wider den Wolfshass

und die neuen Lügenmärchen der Tierherdenbesitzer

über den Wolf

Höre Wanderer,

 

 

es gab schon immer Lügenmärchen über uns, jene, denen einmal die Wälder der ganzen nördlichen Halbkugel gehörten, du weißt es, aber die neueren Märchen übertreffen alles an Lügen und Verzerrungen, was im Laufe der Jahrhunderte über uns erzählt wurde.  

Ja, wir sind geschützt – aber nicht die Wildtiere, angefüttert und angezüchtet von den Jagdvereinen. um der eigenen Lust am Töten zu frönen. 5 Millionen werden alljährlich erlegt, welch eine Perversion. Sie töten um des Tötens willen, Lustmord am chancenlosen Geschöpf. Unsere Jagd dient dem Stillen des Hungers, der Ernährung der Familie, der Sippe. Wir ernähren uns hauptsächlich von Reh und Rothirsch, dann von Wildschweinen, Hasen, Mufflon und Damhirschen, in jedem Fall vornehmlich von den schwachen und kranken Tieren(Ernährung des Wolfes lt. Nabu 52,1 % Reh, 24,7 % Rothirsch, Wildschwein 16,3 % , Hase 3,4 %, Mufflon 0,7 %, Damhirsch 1,5 %, Nutztiere 0,8 %, Sonstiges 0,5 % = Auswertungen von ca. 2000 Wolfslosungen in der Zeit von 2001-2009).  

Die Lügenmärchen von dem gierigen, alles reißenden Wolf stammen von den Herdenbesitzern, die ihre Rinder und Schafe nicht durch Herdenschutzhunde schützen wollen (weil sie den finanziellen Einsatz scheuen), aber sich andererseits nicht scheuen, sie zum grauenvollen Abschlachten zu verkaufen und aus ihrem Tod finanziellen Gewinn zu erzielen. Sicher, es kommt schon vor, dass wir uns ein Schaf nehmen, vor allen Dingen dann, wenn in der freien Natur die jungen Lämmer zur Welt kommen. Es ist auch schon vorgekommen, dass ein einsamer, hungriger Wanderer unserer Art einen Zaun überwunden hat und in eine Herde eingedrungen ist. Die herumirrenden, verängstigten „Beutetiere“ haben ihn verwirrt und er hat immer wieder von neuem ein Schaf gerissen, was nicht unserer Art zu Töten entspricht. Das Tier, das wir töten, wird verspeist und dazu gehören weder Pferde, noch Esel, noch Lamas und selten ein Rind (Kalb). Wenn es sein muss, ernähren wir uns auch von Mäusen oder Abfall, in Zeiten der Obstreife auch von Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Melonen,  Trauben und anderen Obstarten.  

Seid versichert, wir lassen uns nur dort nieder, wo es genug Wild zu unserer Ernährung gibt, wir sind in Wirklichkeit  nur selten an Schafen und anderen Tieren, die zu euch Zweibeinern gehören, interessiert.

Bilder angeblich von uns gerissener Schafe, Rinder, Esel, Pferde mit aufgerissenen Bäuchen, die angeblich noch schreiend lebten, sind Fotomontagen und gehören ins Reich der abstrusen Phantasie der Liga von Wolfshassern, darunter sollen sich sogar der eine oder andere angebliche Biologe (Schafherdenbesitzer) befinden. Kein Wolfsmonitoring konnte in der Zeit solcher abstruser Behauptungen derartige Risse verzeichnen.

 

Wir töten mit dem Kehlbiss und beginnen dann die Innereien aufzufressen, es ist keineswegs Wolfsart, den Bauch einer Beute aufzureißen und sie dann unverzehrt liegen zu lassen. Das ist eher die Art menschlicher Tier-“Ripper“!  

Lasst euch nicht beirren, dort wo wir Wölfe jagen, sind die Wildtiere, die Wälder und Gewässer stark und gesund, dort wo Menschen jagen, sind Wald und Gewässer bleiverseucht – die Beute auch.